Streuobstlehrpfad

Dass Obstbaukultur keine "trockene Kost" ist, beweist ein Spaziergang über den 2012 eröffneten Streuobstlehrpfad des Kreisverbands. Das Obstparadies Bamberger Land lädt ein, die große Sortenvielfalt von Äpfeln und Birnen kennenzulernen und die zahlreichen Tier- und Pflanzenarten zu entdecken, die auf der Streuobstwiese leben.

Die Kreisfachberatung bietet Führungen über die Obstwiese für Gruppen und Vereine von Frühjahr bis Herbst an. Im Herbst und Frühjahr kann eine Sortenverkostung einbezogen werden, das ganze Jahr hindurch eine Verkostung von Bamberger Apfelsaft, Apfelsekt und Apfelsecco.

Genießen Sie die Geschmacksvielfalt und lassen Sie den Tag in einem nahe gelegenen Gasthaus ausklingen!
Kontakt: Kreisfachberater Uwe Hoff, Tel. 0951/85-527, uwe.hoff@lra-ba.bayern.de

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Danziger Kantapfel

Genussreife Ende September bis Ende November
Frucht mittelgroß, rundlich gebaut, ausgeprägte, flache Rippen, zur Reifezeit kräftig gerötet, wenige braune Punkte
Verwendung: sehr guter Tafel- und Wirtschaftsapfel
Geschmack markig bis mürbe, mäßig saftig, süß-sauer, angenehm rosenapfelartig gewürzt
Ansprüche: anspruchslos, gut geeignet für Höhenlagen, für Streuobstwiesen, empfehlenswert für Selbstversorgeranbau
Krankheiten: Krebs, Schorf
Herkunft / Geschichte: bereits um 1760 erwähnt

Der Danziger Kant trägt viele Namen: Als Schwäbischer Rosenapfel, Mainapfel, Himbeerapfel oder Roter Liebesapfel ist er unter anderem bekannt. Diese Sorte wurde bereits 1760 in der Pomologia Nürnberg erwähnt und fand ihre Verbreitung in Frankreich, Holland und Deutschland.

Das wichtigste Erkennungsmerkmal, das sicher namensgebend war, ist eine scharfe Naht, die über eine Fruchthälfte verläuft. Die Schale des mittelgroßen Apfels ist meistens leuchtend rot und von einer Fettschicht überzogen. Der Geschmack ist süßweinig, leicht gewürzt und äußerst erfrischend. Der Danziger Kantapfel reift Ende September und ist bis Anfang Januar haltbar. Er ist gleich vom Baum essbar.

 
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