Gartenbauvereine
helfen Mensch und Natur

Gartentipp des Monats

Der Winter ist die Zeit der Ruhe - auch im Garten. Damit Pflanzen und Tiere gut über die kalte Jahreszeit kommen, ist es wichtig, den Garten nicht kahl zu räumen. Ganz nebenbei zaubern die Strukturen von Gräsern und Stauden auch im abgetrockneten Zustand wunderschöne Winterbilder.

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Obst- und Gartenbauverein Bamberg-Wildensorg

Geschichte

Gründung: 2. Februar 1957 im Gasthaus Heerlein. Der Gründung ging ein 6-tägiger Baumpflegekurs voraus.

Der Verein heute

Mitgliederzahl: ca. 250
Einrichtungen: moderne Brennerei, die 2004 komplett überholt wurde, Obstmühle, Obstpresse, Filter für Destillate, leistungsstarker Häcksler.
Jahresbeitrag: 8,00 €
Aktivitäten: Baumschnittkurse, Fachvorträge, Gestaltung des Gottesdienstes beim Erntedankfest, Kräutergartenfest, Baumpflanzungen
Jugend- und Kinderarbeit: Säuberungsaktionen, „Leben am Fluss“, Was blüht denn da am Wegrand, Leben wie die Aboriginies

Ansprechpartner

1. Vorsitzender Rainer Giel
Eichelseeweg 24, 96049 Bamberg
Tel. 0151-51 11 02 86
Fax 0951-50 92 65,
rgiel.bamberg(at)t-online.de

 

2. Vorsitzender Jürgen Brendel

Schriftführerin Monika Hofmann-Sullo
Wildensorger Hauptstr. 16, 96049 Bamberg
Tel. 0171-57 49 891

Kassier Elke Eck

Beauftragter für Brennerei und Mosterei
Helmut Brendel
Eichelseeweg 14, 96049 Bamberg
Tel. 0951-55587

Beiträge für Brennerei und Mosterei

Brennerei:
Für Mitglieder 7,00 € pro Brand, für Nichtmitglieder 10,00 € pro Brand.

Mosterei:
Mitglieder: 4,00 €, Nichtmitglieder 5,50 € pro Presse

Häcksler:
Mitglieder: 7,50 €, Nichtmitglieder 12,50 € pro Stunde

Schnapsfilter:
6 Cent pro Liter (Gleicher Preis für Mitglieder und Nichtmitglieder)

 

Der Kräutergarten des OGV Wildensorg

Einweihung am 22. September 2002

Zweck

  • Lehrzwecke für Erwachsene und Schüler
  • Bewahrung uralten Kräuterwissens
  • Stärkung der Attraktivität der Kräuter für Küche und Gesundheit

Anlage und Konzept

In einer klaren Gliederung in 3 Segmente ist der Garten in die Bereiche Heil- und Küchenkräuter sowie Duftpflanzen angelegt. Hier übernahm der Verein den Vorschlag der Kreisfachberaterin Frauke Gabriel, der sich als wirklich gelungene Planung herausstellte. Neben vielen bekannten sind auch etliche für den Laien nicht so gebräuchliche Gewächse vertreten, um einen möglichst umfangreichen Querschnitt zeigen zu können.

Im Bereich der Heilkräuter befinden sich im ersten Beet Kräuter, die gegen Beschwerden im Kopfbereich wirken sollen. So finden sich hier z. B. das Johanniskraut und die Zitronenmelisse, die bei Depressionen eingesetzt werden, die Küchenschelle, die bei Ohrenleiden und nervösen Spannungen gute Dienste leisten soll. In Beet 2 und 3 wurden Kräuter für den Bereich Hals, Lunge und Bronchien gepflanzt wie z. B. das Lungenkraut, der Beinwell, Thymian, Katzenminze u.v.a.

Im 4. Beet soll die Verdauung angesprochen werden. Hier sind u.a. Schafgarbe, Wegwarte, Fenchel, Lein und Fieberklee anzutreffen. Im untersten Beet schließlich soll gezeigt werden, dass auch bei Leiden an Haut und Knochen nicht nur ein Kraut gewachsen ist. Hier seien stellvertretend der Sonnenhut,  Arnika, Erdrauch und Ysop genannt. Aber auch die Klette, die Vogelmiere oder das Schöllkraut, Pflanzen, die allgemein als Unkraut gelten, sind hier anzutreffen.

Das mittlere Segment wird von den Küchenkräutern beherrscht. Von Andorn bis Zitronenmelisse ist hier alles vertreten; einjährige Küchenkräuter in wechselnder Besetzung.

Im dritten Segment schließlich wachsen Duftpflanzen, wobei einige ihren Duft aus den Blättern (alle Minzearten, Lavendel Thymian), andere aus den Blüten (Schokoladenkosmee, Vanilleblume, Apothekerrose) versprühen.

Beet 3 der Duftpflanzen stellt den Bereich der „duftenden Sommerblumen und Raritäten“ dar (u. a. Goldlack, Ziertabak und Schleifenblume), Beet 4 ist „der duftende Süden“ (z. B. Heiligenkraut, Wermut Salbei) benannt, Beet 5 letztendlich beheimatet „duftende Wildblumen“ wie die Große Braunelle, den Gamander Ehrenpreis, das Sonnenröschen, die Pfingstnelke, den Lavendel und viele andere.

Das Kräutergartenfest

Das Kräutergartenfest findet jedes Jahr am 15. August - Mariä Himmelfahrt - statt. An diesem Tag wird in vielen katholischen Gegenden die traditionelle Kräuterweihe durchgeführt. So feiern wir um 14.00 Uhr eine Andacht im Freien, vor der Waldkapelle, anschleißend geht es mit Kaffee und Kuchen weiter, abends werden dann Brotzeiten und fränkische Spezialitäten angeboten. Der Ansturm wird immer größer: 2005 waren bereits um 17.30 Uhr fast alle Speisen ausverkauft, obwohl deutlich mehr als im Vorjahr eingekauft wurde und das Wetter bei weitem nicht so gut war.