Gartenbauvereine
helfen Mensch und Natur

Gartentipp des Monats

Blumenwiesen und Blühflächen mit heimischen Wildblumen können auch im Hausgarten gedeihen und dort wertvollen Lebensraum für Bienen und viele andere heimische Tierarten bieten. Hier finden Sie Tipps zur Anlage Ihrer Blumenwiese!

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Obst- und Gartenbauverein Baunach

Der OGV Baunach lädt ein zur Pflanzentauschbörse

Am Sonntag, den 5. Mai 2019 am Bürgerhaus Baunach

Anmeldung für einen kostenlosen Standplatz bitte beim Bürgerhaus unter Tel. 09544-9846777

Weitere Info gibt es hier:

Pflanzentauschbörse Baunach

Über unseren Verein

Am 9. Januar 1979 trafen sich 17 interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Versammlung, um einen Gartenbauverein zu gründen. Die Gründungsversammlung war am 22. Januar 1979. 1. Vorsitzender wurde Altbürgermeister der Stadt Baunach Andreas Hojer.

Der Verein hat zur Zeit 173 Mitglieder. Der Verein bezieht obligatorisch die Zeitschrift des Landesverbandes „Der Gartenratgeber“.

Ansprechpartner

1. Vorsitzender Reimund Viering
Karl-Krimm-Str. 11, 96148 Baunach
Tel. 0151/14845080

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40 Jahre für Obstbau, schöne Gärten und Ortskultur - Der Verein für Obst- und Gartenpflege Baunach feiert Jubiläum!

Der Verein für Obst- und Gartenpflege Baunach feierte am Samstag, den 26.01.2019 in der Gaststätte Obleyhof in heiterer Runde sein 40-jähriges Bestehen. Vorsitzender Reimund Viering konnte viele Mitglieder und Gäste willkommen heißen. Auch den verstorbenen Mitgliedern, insbesondere dem Ehrenvorstand Herrn Peter Krauß wurde gedacht.

Reimund Viering umriss bei der Feier die 40-jährige Geschichte des Vereins. Sein besonderer Dank ging an den Initiator, den damaligen Bürgermeister und jetzigen Altbürgermeister, Ehrenbürger der Stadt Baunach und Gründungsmitglied des Vereins Georg Wild, ohne dessen großen positiven Einfluss es den Verein heute nicht gäbe.

Am 22.01.1979 wurde der Verein aus der Taufe gehoben. Der damalige Altbürgermeister Andreas Hojer übernahm den Vorsitz und führte den Verein 8 Jahre lang. Sein Nachfolger Peter Krauß lenkte 24 Jahre lang die Geschicke des Vereins und machte ihn überörtlich bekannt. Derzeit wird der Verein von einem Vorstandsteam geleitet, dem auch die gleichberechtigten Vorstandsmitglieder Franziska Riegel und Brigitte Hampe angehören.

Vielfältig sind die Aufgaben und Aktionen des Vereines, die sich an den Jahreszeiten und den örtlichen Festlichkeiten orientieren. Auch in der Bürgerinitiative "BauNACHhaltigkeit" wirkt der Verein aktiv mit. Derzeit hat der Verein 174 Mitglieder.

Die Glückwünsche der Stadt Baunach überbrachte 3. Bürgermeister Herr Tobias Roppelt. Sein Grußwort begann er mit einem Vers von F. v. Bodenstedt: "Der Rose süßer Duft genügt, man braucht sie nicht zu brechen und wer sich mit dem Duft begnügt, den wird ihr Dorn nicht stechen." Er danke dem Verein für die vielfältigen Bepflanzungen der städtischen Anlagen und der Verschönerung des Stadtbildes. Viele Vorträge und praktische Vorführungen sowie ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch wird beim Verein ganz groß geschrieben. Für die Zukunft wünscht Tobias Roppelt dem Verein und seinen Mitgliedern weiterhin ein gutes Händchen und viel Freude in der Natur und beim Garteln.

1.Reihe v. l. 3. Bürgermeister Tobias Roppelt, Altbürgermeister Georg Wild, Peter Weinkauf, Erika Neumann, Siegfried Horn, Hildegard Andretzki, Robert Göller, 1. Vorstand Reimund Viering, Werner Reh, Hubert Dietz, Wilhelm Scholz u. Vitus Beck. 2. Reihe v. l. Ludwig Eichler, Robert Alenikow, Gerhard Langbein, Alfred Zweier u. Bernhard Zillig

In Baunach ist die Welt noch in Ordnung, so begrüßte Vitus Beck, 2. Vorstand des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Bamberg, die Anwesenden, bedankte sich für die freundliche Einladung und überbrachte die Glückwünsche und ein kleines Jubiläumsgeschenk des Kreisverbands. Der Verein, so Vitus Beck, ist aktiv im Ortsgeschehen eingebunden und nimmt auch auf Bezirks- und Landesebne regen Anteil an Aktivitäten innerhalb des Verbands. Der Stellvertretende Kreisvorsitzende hob den großen Nutzen der Obst- und Gartenbauvereine für die Natur und den Menschen hervor. Mit dem Anbau von gesundem Obst und Gemüse genau wie mit der Pflege von Stadtgrün und Landschaft würde es ohne die Vereine und ihre ehrenamtlich aktiven Mitglieder dürftig aussehen. Das Wohl der Bürger hängt im Großen und Ganzen von einer florierenden, blühenden und intakten Umwelt ab.

v.l. 3. Bürgermeister Tobias Roppelt, Brigitte Hampe, Franziska Riegel, Agnes Jäger, Reimund Viering u. Vitus Beck

Das Jubiläum nahm der Verein zum Anlass, viele seiner Mitglieder für ihre Treue und aktive Mitarbeit zu ehren. Die Ehrennadel in Gold erhielten die Gründungsmitglieder Robert Alenikow, Hildegard Andretzki, Hubert Dietz, Erna Dör, Ludwig Eichler, Josef Fröhlich, Robert Göller, Siegfried Horn, Gerhard Langbein, Ernst Martin, Erika Neumann, Erna Nüßlein, Werner Reh, Wilhelm Scholz, Rita Schug, Peter Weinkauf, Irma Wiendl, Georg Wild und Alfred Zweier. Außerdem erhielt Franziska Riegel für ihre 25-jährige Tätigkeit in der Vereinsleitung die Ehrung des Landesverbands in Gold. Bernhard Zillig wurde für seine 40-jährige Tätigkeit in der Vereinsleitung mit der Ehrennadel am Band ausgezeichnet.

v.l. Vitus Beck, Brigitte Hampe, 3. Bürgermeister Tobias Roppelt, Franziska Riegel u. Reimund Viering

Die Ehrennadel in Silber für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Agnes Jäger, Frieda Keim und Wilhelmine Rümmer. Vom Verein bekamen die geehrten Damen eine Orchidee in weiß und in violett, die Herren erhielten ein Weinpräsent.

Über die schöne Überraschung freute sich Franziska Riegel, die für 25-jährige Tätigkeit in der Vereinsleitung eine Urkunde und eine große weiße Orchidee aus den Händen des Vorsitzenden Reimund Viering erhielt.

Zum Abschluss des Jubiläumsabends bedankte sich Reimund Viering bei den anwesenden Mitgliedern und seiner Vorstandschaft und lud alle Anwesenden zum gemeinsamen Essen ein.

Mit freundlichen Gartengrüßen
Der Verein für Obst- und Gartenpflege Baunach
Reimund Viering

Blüten im Garten wie z.B. Herbstastern bieten Bienen eine willkommene und wichtige Futterquelle

Der Verein für Obst- und Gartenpflege Baunach informiert:

Wertvolle Bienen: Honigbiene und Wildbiene

Die Zahl der Honigbienen ist seit Jahren einigermaßen konstant geblieben. Aber bei den Wildbienen wie Hummeln und Mauerbiene schaut es bedrohlich aus. Dass Wildbienen verschwinden, liegt vor allem an der Zerstörung von Habitaten. Für zubetonierte Neubaugebiete, sowie Parkplätze vor Supermärkten etc., wird oft kein bienenfreundlicher Ausgleich geschaffen. Randstreifen an Äckern und Wäldern sowie Hecken fehlen. Auch ausgeräumte, stark versiegelte Hausgärten ohne Blühpflanzen verschlimmern die Notlage, denn die Wildbienen finden dort weder Brutplätze noch Nahrung.
Unsere intensive Agrarlandschaft bietet kein durchgehendes Nahrungsangebot. Es blühen zwar die Rapsfelder, hier ist für kurze Zeit ein Überangebot vorhanden. Aber danach finden die Bienen dann keinen Nektar und Pollen mehr. Aber auch das Ausbringen von Insektiziden wie z.B. den Neonicotinoiden wirkt sich belastend auf die Bestände der Insekten aus.
Bienen leisten aus volkswirtschaftlicher Sicht immenses, was ihre Bestäubungsleistung angeht. Darüber hinaus leisten sie einen großen Betrag zur Biodiversität und genetischen Vielfalt. Denn die Bestäubung ist für viele Pflanzen Voraussetzung, damit sie Samen bilden können, die wiederum anderen Tieren und dem Menschen als Nahrung dienen.

Ich möchte Sie alle bitten, informieren Sie sich über das Volksbegehren Artenvielfalt, "Rettet die Bienen", und tragt euch in den Rathäusern vom 31.01.19 bis 13.02.19 ein.
Denn, wenn es die Bienen nicht mehr gibt, hat auch der Mensch sein Dasein verwirkt.

Mit freundlichen Gartengrüßen
Der Verein für Obst- und Gartenpflege Baunach
Reimund Viering

Das Obstparadies Bamberger Land lädt zu einem Besuch des Streuobst-Lehrpfades ein

Der Verein für Obst- und Gartenpflege Baunach informiert:

Streuobstwiesen

Streuobstwiesen gelten als die ursprüngliche Form der Obsterzeugung und als prägender Bestandteil in der traditionellen bäuerlichen Kulturlandschaft. Heute weiß man, dass sie durch ihre einzigartige Mischung aus Elementen der Ökosysteme Wald und Grünland ein wertvoller Lebensraum für die unterschiedlichsten Wildtiere sind. Zum Beispiel finden bis zu 40 Vogelarten geeignete Brutbedingungen, darunter eine Reihe stark gefährdeter Arten wie Raubwürger, Steinkauz, Wendehals oder Wiedehopf.

Bei wissenschaftlichen Zählungen wurden auf 1 m² Streuobstwiese bis zu 8.000 Insektenindividuen registriert. Mehr als 1.000 Arten wirbelloser Tiere leben direkt oder indirekt vom Baum. Zu den sogenannten Schlüsselstrukturen, die von zahlreichen Tierarten gezielt genutzt werden, gehört das Holz abgestorbener Bäume. Hier kann man mit viel Glück sogar den fast schon ausgestorbenen Hirschkäfer antreffen.

Ein Ausflug zur Streuobstanlage nach Lauf und Roth (bei Zapfendorf) ist sicher ein Erlebnis. Der Bezirksverband Bamberg hat seit 1988 weit über 200 Obstbäume (Apfel und Birnensorten) gepflanzt. Die Obstbäume sind alle beschildert, somit kann jeder Besucher etwas über die Genussreife, dem Geschmack oder sonstige Informationen direkt am Baum ablesen.

Für Gruppen bietet der Kreisverband auch Führungen über die Streuobstanlage an. Ansprechpartner für die Streuobstanlage in Lauf und Roth sind die Kreisfachberater des Landkreises Bamberg, Uwe Hoff (Tel. 0951/85-527), Alexandra Klemisch (Tel. 0951/85-534) und Claudia Kühnel (Tel. 0951/85-515).

Mit freundlichen Gartengrüßen
Der Verein für Obst- und Gartenpflege Baunach
Reimund Viering

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Der Verein für Obst- und Gartenpflege Baunach informiert:

Der Gartenboden

Bereits im Frühling sehnt sich das Gärtnerherz nach Arbeiten im Garten. Alles in unserem Garten beginnt und endet im Boden. Er gibt den Pflanzen Halt, liefert Wasser und Nährstoffe. Die Eigenschaften eines Bodens hängen von seiner Zusammensetzung ab. Leichte Böden bestehen größtenteils aus Sand. Sie sind zwar einfach zu bearbeiten, können aber Nährstoffe und Wasser nicht speichern. Ein anderes Extrem sind die schweren Böden. Sie haben zwar eine sehr hohe Speicherfähigkeit, sind aber schwer zu bearbeiten. Ein weiteres wichtiges Kriterium der Fruchtbarkeit ist der Nährstoffgehalt des Bodens, aber auch der pH-Wert ist für das Pflanzenwachstum entscheidend.

Für ein aktives Bodenleben ist der sogenannte Humus von größter Bedeutung. Er lockert, ist eine wichtige Nährstoffquelle und sorgt für eine luftige Bodenstruktur. Die Humuspflege sollte die oberste Gärtnerpflicht sein. Mit Kompost und organischem Dünger, der Einsaat von Gründünger und Mulchen kann der Humusgehalt des Bodens auf Dauer erhöht werden. Es lohnt sich, dem Gartenboden mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Der Verein für Obst- und Gartenpflege Baunach informiert:

Rückblick: Rosenschnittkurs am 14. April 2018

Die Königin der Blumen, die-Rose. Ein Symbol der Liebe, Schönheit und Reinheit, aber auch der Vergänglichkeit. Einmalig in ihrer Farbenpracht. Wunderschön anzusehen und ein Blickfang in jedem Garten. Duft- oder einfach blühende Rosen sind des Gärtners Augenweide.

Um Rosen richtig zu pflegen, lud der Verein für Obst-und Gartenpflege Baunach zu einem Rosenschnittkurs ein. Kreisfachberaterin Alexandra Klemisch erklärte den Teilnehmern die einzelnen Rosenarten und ihre Besonderheiten. Ebenso wurde über Düngung und Krankheiten berichtet. Aber auch der richtige Standort ist entscheidend für das Wohlbefinden des Rosenstockes. Um die Blühfreudigkeit der Rosen zu erhalten, ist das richtige Zurückschneiden der Gehölze von großer Bedeutung. Hier muss beim Schnitt beachtet werden, welche Art von Rosen (Beetrosen, Kletterrosen, Strauchrosen Bodendeckerrosen, Hochstammrosen) man vor sich hat. Dementsprechend ist der fachgerechte Rosenschnitt anzuwenden.

Die Teilnehmer staunten nicht schlecht, als die Kreisfachberaterin Alexandra Klemisch den ersten Rosenbusch in die richtige Form brachte. Viele haben Angst, sie schneiden zu viel weg und der Rosenstock würde dies nicht verkraften. Aber eine Verjüngung der Rosenstöcke ist unerlässlich um die Vitalität und Blühfreudigkeit zu erhalten. Unter großer Anteilnahme der Teilnehmer wurden den einzelnen Rosen mit prüfenden Augen in Form gebracht.

 
Moderne Kissenprimeln warten mit einem erstaunlichen Farbspektrum auf

Der Verein für Obst- und Gartenpflege Baunach informiert:

Bunte Primeln für die wintermüde Seele

Draußen ist es grau und kalt, mit Regen, Schneegestöber sowie Nebel, keine schöne Zeit. Die Farbenpracht der unermüdlichen Frühjahrsblüher verbreitet in unseren Wohnungen eine fröhliche Stimmung und lässt die Gärtnerseele etwas höher schlagen. Ja: Es ist Zeit für Primeln.

Holt euch diese Früchtchen, mit ihren schönen Farben als ein kleines Stück Frühling ins Haus. Dort sollte man den kleinen Pflanzen einen hellen und kühlen Platz geben. Je kühler sie stehen, desto länger schieben sie ihre kurzstieligen Blüten über die Blätter. Die bunten Kissenprimeln gibt es in Gelb, Orange, Rot u. Blau. Primeln mögen es nicht, wenn sie dauernd nasse Füße haben. Achtet bitte darauf, dass die Erde feucht ist, sich aber auf Dauer kein Wasser in den Töpfen ansammelt.

Auch wenn sie verblüht sind, gehören die kleinen Pflänzchen nicht in den Biomüll! Ausgepflanzt an einen sonnigen Platz im Garten erfreuen sie auch im folgenden Frühjahr mit bunten Blüten.
 
Schöne Exemplare inkl. einer guten Beratung hat unsere Gärtnerei.

Als Fruchtmumien bezeichnet man Früchte aus dem Vorjahr, die noch an den Zweigen haften. Sie sind Infektionsherd für schädliche Pilzkrankheiten.

Der Verein für Obst- und Gartenpflege Baunach informiert:

Fruchtmumien an Bäumen entfernen

Wenn von den Obstbäumen das Laub völlig abgefallen ist, kann man die verdorrten und verschimmelten Früchte an Ästen und in den Baumkronen gut erkennen.

Der Erreger des gefährlichen Monilia-Pilzes überwintert in diesen Fruchtmumien. Damit keine neue Pilzinfektion im Frühjahr von den Fruchtmumien ausgeht, müssen alle Fruchtmumien restlos vom Baum gepflückt werden, da diese nicht von allein herabfallen. Die Fruchtmumien sollten auf keinen Fall in den Kompost gelangen, sondern sind über der Mülltonne zu entsorgen.

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Bamberger Wirsing ist eine der regional verbreiteten, alten Gemüsesorten

Der Verein für Obst- und Gartenpflege Baunach informiert:

Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt

Das genetische Reservoir unserer Erde geht nicht nur zurück, weil zahlreiche Wildpflanzen vom Aussterben bedroht sind. Auch die Vielfalt unserer Nutzpflanzen verarmt zusehends, weil Hochleistungszüchtungen und die Konzentration auf einige wenige Saatgutzüchter in den letzten Jahrzehnten dazu geführt haben, dass zahllose regionale Gemüse- und Obstsorten immer mehr ins Abseits geraten.

Deshalb haben sich einige Initiativen der Erhaltung und Förderung alter und regionaler Nutzpflanzensorten verschrieben. So bietet der Verein Arche Noah eine riesige Auswahl an samenfesten Gemüse- und Kräutersorten an und koordiniert die Erhaltungszucht. Auch ProSpecieRara betreut neben den Pflanzen auch Nutztierrassen. Der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e. V. unterhält Regionalgruppen in München und Nürnberg, und auch Dreschflegel ist eine Gemeinschaft biologisch wirtschaftender Betriebe, die samenechte Sorten verbreiten.

Folgende Internetseiten können Auskunft geben:
www.arche-noah.at
www.prospecierara.de
www.nutzpflanzenvielfalt.de
www.dreschflegelsaatgut.de

Auch der Kreisverband Bamberg für Gartenbau und Landespflege kann hier Auskunft erteilen.
Kreisfachberaterin Alexandra Klemisch, 0951-534 oder unter alexandra.klemisch@lra-ba.bayern.de

Die Nutzung alter Nutzpflanzen sollte wieder in unseren Gärten Einzug halten, denn viele alte Sorten sind geschmacklich besser, vielfältiger und an bestimmte Klimaregionen besser angepasst.

 

Naturnahe Gärten liefern gesundes Obst und Gemüse und kommen ohne chemischen Pflanzenschutz aus.

Der Verein für Obst- und Gartenpflege Baunach informiert:

Pflanzenschutz mit Nützlingen

Nahezu jeder Schaderreger hat auch einen Gegenspieler. Wenn wir diese fördern, bleiben die Schäden geringer. Das ist besonders wertvoll, wenn für bestimmte Schädlinge keine für den Hausgarten zugelassenen Pflanzenschutzmittel zur Verfügung stehen. Jeder Marienkäfer vertilgt im Lauf seines Lebens ca. 5.000 Blattläuse. Die Larven der Florfliege sind ebenfalls gefräßige Blattlausräuber. Blattläuse und Raupen werden auch von Schlupfwespen parasitiert, die ihre Eier in die Tiere legen. Raubmilben fressen die schädlichen Spinnmilben. Laufkäfer verzehren Raupen und andere Insektenlarven, ja sogar Schnecken. All die kleinen Helfer reagieren dankbar auf
> den Verzicht von Pflanzenschutzmitteln,
> eine große Vielfalt von Pflanzenarten und Lebensräumen,
> eine naturnahe, nicht übertrieben ordentliche Pflege des Gartens sowie
> Angebote von Nistmöglichkeiten (Florfliegen).
Natürlich tragen auch Singvögel, Fledermäuse, Igel, Spitzmäuse, Spinnen, Eidechsen, und Kröten zur Dezimierung von Schadinsekten bei.
Darüber hinaus kann man gezüchtete Nützlingsorganismen im Fachhandel erwerben.

Mit freundlichen Gartengrüßen
Der Verein für Obst- und Gartenpflege Baunach
Reimund Viering

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Aufgaben des Vereins

Jede Bürgerin und jeder Bürger kann sich gerne mit Fragen zum Garten oder zum Gartenanlegen an den Verein wenden. Wir bemühen uns, zu helfen, und wenn nötig Fachkräfte zu organisieren!

Das Ziehen von Bodenproben mit Bodenanalysen und entsprechenden Düngungsempfehlungen, Fachvorträge über die Volkshochschule, Beratungen bei der Auswahl der Bäume und Sträucher für den Garten, Empfehlungen für schönen Blumenschmuck am Haus und im Garten waren und sind ganz einfach unsere Aufgaben im Kontakt mit unseren Bürgerinnen und Bürgern.

Verbilligter Blumenverkauf für unsere Vereinsmitglieder, Beratung bei der Anlage von Gärten oder Hilfe bei der Beseitigung von Problemen im Garten waren und sind Schwerpunkte in unserem Vereinsleben.

Rückschau Vereinsaktion: Kräuterwanderung

Die Kräuterwanderung am Samstag, den 30. Mai 2015 mit unserem Baunacher Fauna und Floraexperten Albert Maier war ein wundervolles Erlebnis.

Auf der Kräuterwanderung gab es seltene Orchideen zu bewundern

Mit Abmarsch vom Baunachsteg ging es bei herrlichem sonnigen Wetter über den Festplatz (Magerrasen) in Richtung Industriegebiet, wo wir bereits abseits der üblichen Wege fündig wurden. Wir durchwanderten fast das ganze Kraiberggebiet, wo wir auf verschlungenen Pfaden sehenswerte Pflanzen, aber auch die Tierwelt bewundern konnten.

Den Abschluss bildete die Besichtigung der wilden einheimischen Orchideen, die in voller Blüte standen. Nach einer dreistündigen Rundwanderung kehrten wir zum Ausklang ins Eiscafe (Bürgerhaus) ein, wo sich ein gemütlicher Erfahrungsaustausch über Kräuter, Beikräuter und Unkräuter in lustiger Gesellschaft entwickelte.

 

Ortsverschönerung

Unser Verein ist auch nicht ganz untätig, das Ortsbild zu verschönern. Alle Jahre pflanzen wir am Bahnhof, am Marktplatz und am Forstamt Tröge, Kästen und Beete an, gießen und pflegen diese. Dabei kommen leicht ca. 200 Stunden freiwilliger Arbeitsleistung zusammen.

Außerdem beteiligen wir uns jährlich an der Ausrichtung und Erstellung der Blumenteppiche an den vier Altären zur Fronleichnamsprozession. Eine sehr aufwändige Sache: Vom Blumensuchen bis zum Legen der Blumenteppiche sind 20 Personen nötig, damit von 4.30 Uhr bis 8.00 Uhr alles fertig ist. Doch das Ergebnis lohnt die Mühen - die schöne Tradition findet bei allen Mitwirkenden und Besuchern großen Anklang.

Auch das jährliche Schmücken der Kirche zum Erntedank ist schon zur Tradition für unseren Verein geworden.

Unser Vereinsleben - eine bunte Palette von Aktivitäten

Der Verein organisiert Vorträge mit Themen rund um den Garten, Baumschnittkurse, Vogelstimmenwanderungen, Naturwanderungen, Vereinsfahrten und Fachvorträge.

Weitere Beispiele für unsere Vereinsaktivitäten:

  • Schneiden von Ziersträuchern und Kübelpflanzen bei unserem Gärtner
  • Jährliche Vereinsfahrt, z.B. Landesgartenschau, Stadtbesichtigung, Besuch von Ausstellungen oder Spezialgärtnereien
  • Beteiligungen an Festumzügen bei Vereinsjubiläen, Kreiserntedankfesten oder ähnlichen Veranstaltungen
  • Mitwirkung bei den Faschingsveranstaltungen und den Faschingsumzügen des Ortskulturrings Baunach

Der Verein möchte allen helfen, damit es keinen Gartenfrust gibt, sondern die Gartenarbeit sich in Gartenlust verwandelt!