Gartentipp des Monats

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Obst für kleine Gärten - Der KV auf der LGS Bayreuth

13.07.2016

Die Erziehung und Pflege von Obstspalieren gehört zu den fast vergessenen Wissensschätzen der Gartenkultur. Dabei ist in Zeiten kleiner Wohngrundstücke kaum eine Gartenbautechnik so gut geeignet, mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Lebendiges Grün verwandelt eintönige Wände in ein vertikales Paradies, Honigbienen und Wildinsekten profitieren von der reichen Frühjahrsblüte und der Lohn des Gärtners besteht in qualitativ hochwertigen Früchten in bequemer Greifhöhe.

Mit einer Ausstellung auf der Landesgartenschau Bayreuth brachte der Kreisverband das Thema Spalierobst vom 7. bis 13. Juli den interessierten Besuchern näher.

Im Ausstellungspavillon des Bezirksverbands auf der LGS Bayreuth war der KV Bamberg Anfang Juli zu Gast

Wie wird ein Spalier gebaut, welches Obst ist für welche Wand gegeignet, wie wird es gepflanzt und erzogen? Fragen, die den ein oder anderen Laien zunächst abschrecken, erweisen sich bei genauerer Betrachtung als lösbare Aufgaben. Spalierobst erfordert etwas Aufmerksamkeit und Zuwendung, ist aber eigentlich kein Hexenwerk. Davon konnten sich die Besucher der Ausstellung anhand vorgezogener Bäumchen überzeugen, an denen praktische Tipps zur Pflege demonstriert wurden.

Kreisfachberater Claudia Kühnel und Uwe Hoff mit Vitus Beck, 2. Vorsitzender des Kreisverbands für Gartenbau und Landespflege Bamberg

Der große Vorteil der Spaliererziehung ist der geschützte Standort, den die Obstgehölze an der Hauswand genießen: Auch in rauen Klimaregionen reifen qualitativ hochwertige Früchte wie wäremeliebende Birnensorten, Kirschen, Aprikosen und Pfirsiche. Sogar "Exoten" wie großfruchtige Kiwi haben an einer geschützten Hauswand eine gute Chance, Früchte zu produzieren.

Wer sich für eine Beratung oder Bezugsquellen für vorgezogene Spalierbäumchen interessiert, wendet sich an die Kreisfachberater im Landratsamt Bamberg, Uwe Hoff (0951-85527), Claudia Kühnel (0951-85515) und Alexandra Klemisch (0951-85534).