Gartentipp des Monats

Der Winter ist die Zeit der Ruhe - auch im Garten. Damit Pflanzen und Tiere gut über die kalte Jahreszeit kommen, ist es wichtig, den Garten nicht kahl zu räumen. Ganz nebenbei zaubern die Strukturen von Gräsern und Stauden auch im abgetrockneten Zustand wunderschöne Winterbilder.

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Tag der offenen Gartentür - Die Nase in fremde Gärten stecken

26.06.2016

Einen wahren Besucheransturm erlebte der der Kreisverband beim "Tag der offenen Gartentür" in Kemmern. Bereits zum 20. Mal konnten Gartenliebhaber in ausgewählte private grüne Paradiese hinein schnuppern: Sieben Gartenbesitzer hatten ihre persönlichen Oasen mit viel Liebe für Interessierte herausgeputzt. Vom mediterranen Innenhof mit Palmen, duftenden Oleandern und lauschigen Sitzplätzen über den sanierten fränkischen Vierseithof, der zum grünen Wohnzimmer unter freiem Himmel aufblüht, bis hin zum erholsamen modernen Chiller-Garten als Rückzugsort.
Am Tag der offenen Gartentür in Kemmern (v.l.): Stellvertretender Kreisverbandsvorsitzender Vitus Beck, Mathilde Schwab, MdL Heinrich Rudroff, Bürgermeister Rüdiger Gerst, Landrat Johann Kalb, Kreisverbandsvorsitzender und Bezirkstagspräsident Dr. Günther Denzler, Kreisfachberaterin Claudia Kühnel

Kreisverbandsvorsitzender und Bezirkstagspräsident Dr. Günther Denzler eröffnete die Veranstaltung der Gartenparadiese. Zahlreiche Ehrengäste wie Heinrich Rudrof (MdL), Landrat Johannes Kalb, Kemmerns Bürgermeister Rüdiger Gerst gaben dem Gartenevent die Ehre. Die Kirchenparade des Kemmerner Patronatsfestes umrahmte die offizielle Eröffnung.

Dass in Gärten auch viel Arbeit steckt, darin waren sich die wahren Kenner einig. Der große Gemüsegarten, der vier Generationen versorgt, beeindruckte viele Besucher. "So etwas sieht man heute nur noch selten" wusste ein Gast zu kommentieren. Echten Gartenliebhabern ist bereits der Duft einer Rosenblüte oder der Anblick eines gefällig gestalteten Gärtleins ein Genuss und lässt die Mühsal vergessen.

Zur Eröffnung sprach Kreisvorsitzender Dr. Günther Denzler (r.) über den Wert der Gärten für das Wohlbefinden ihrer Besitzer.

"Gartenarbeit ist kein Stress, sondern macht Spass!" Diese Überzeugung vertrat Bezirkstagspräsident Denzler. Landrat Johann Kalb sah die Sache ähnlich und betonte den Genuss, den eine reich gegliederte Gartenlandschaft nicht nur für den jeweiligen Besitzer, sondern im weiteren Sinn auch für den ganzen Ort bedeute. Außerdem ist das Naschen vom Beerenstrauch oder Gemüsebeet gesund und an Geschmackserlebnis kaum zu überbieten. Gärten sind somit nicht nur ein Augenschmaus sondern Genuss, Wellness und Bewegungsfeld in einem - Herz, was willst du mehr?